Studio-Qualität —
für zu Hause.
Eine Behandlung im Kosmetikstudio kostet bis zu 120 €. Ein gutes Heimgerät kann einen Teil dieser Pflege ins eigene Bad holen — mit Geduld über mehrere regelmäßige Anwendungen.
Beurer
Beurer FC 100 Pureo Derma Peel Mikrodermabrasion
- Saphir-Peeling mit Vakuum-Massage für die Anwendung zuhause
- Stufenlos regulierbare Unterdruck-Intensität
- Inkl. Saphirring-Aufsätzen und Ersatzfiltern
Was ist Mikrodermabrasion?
Mikrodermabrasion (englisch: Microdermabrasion) ist ein mechanisches Peeling-Verfahren, bei dem ein Schleifkopf aus Diamant- oder Kristallpartikeln die oberste Hornschicht der Haut kontrolliert abträgt. Ein gleichzeitig wirkender Unterdruck saugt gelöste Hautschüppchen ab und regt die Durchblutung an. Das Ergebnis ist ein glatteres, feinporigeres Hautbild — im Kosmetikstudio oder mit einem Gerät für zuhause.
Der Vergleich
Mikrodermabrasionsgeräte für zuhause im Vergleich
Beurer
Beurer FC 100 Pureo Derma Peel Mikrodermabrasion
Saphir · stufenlos · Netzbetrieb
Ideal für Einsteiger, die feine Druckdosierung wollen
Silk'n
Silk'n ReVit Prestige Mikrodermabrasionsgerät mit Diamantpeeling
Diamant · 5 Stufen · Akku
Ideal für flexible Anwendung ohne Kabel
Silk'n
Silk'n ReVit Essential Mikrodermabrasionsgerät — Diamantpeeling
Diamant · 2 Stufen · Netzbetrieb
Ideal für preisbewusste Einsteiger
Beurer
Beurer FC 76 Mikrodermabrasion — handliches Peeling-Gerät
Saphir · 2 Stufen · 228 g
Ideal für die Reise und kleine Zonen
PMD Beauty
PMD Personal Microderm Classic — Mikrodermabrasion für Gesicht & Körper
Kristall-Disc · kalibriert · Gesicht + Körper
Ideal für großflächige Körperbehandlung
PMD Beauty
PMD Personal Microderm Elite Pro — Mikrodermabrasion für Gesicht & Körper
3 Aufsätze · 3 Stufen · kabellos/Akku
Für alle, die ein kabelloses Gerät mit dosierbarer Intensität für Gesicht und Körper suchen
Microderm GLO
Microderm GLO MINI Diamant-Mikrodermabrasionsgerät
Diamant · Auto-Modus · USB-Akku
Ideal für Reise und kleine Behandlungszonen
Beautifly
Beautifly B-Derma Ice Mikrodermabrasionsgerät mit Vakuum
Diamant · Vakuum · Kühlfunktion
Ideal für Diamant-Peeling mit Vakuum-Absaugung zuhause
| Gerät | Ideal für | Preisklasse | ||
|---|---|---|---|---|
★ Redaktions-Favorit Beurer FC 100 Pureo Derma Peel Mikrodermabrasion Beurer | Saphir · stufenlos · Netzbetrieb | Ideal für Einsteiger, die feine Druckdosierung wollen | Mittelklasse | Preis prüfen → |
Silk'n ReVit Prestige Mikrodermabrasionsgerät mit Diamantpeeling Silk'n | Diamant · 5 Stufen · Akku | Ideal für flexible Anwendung ohne Kabel | Mittelklasse | Preis prüfen → |
Preis-Tipp Silk'n ReVit Essential Mikrodermabrasionsgerät — Diamantpeeling Silk'n | Diamant · 2 Stufen · Netzbetrieb | Ideal für preisbewusste Einsteiger | Einstiegsklasse | Preis prüfen → |
Beurer FC 76 Mikrodermabrasion — handliches Peeling-Gerät Beurer | Saphir · 2 Stufen · 228 g | Ideal für die Reise und kleine Zonen | Einstiegsklasse | Preis prüfen → |
PMD Personal Microderm Classic — Mikrodermabrasion für Gesicht & Körper PMD Beauty | Kristall-Disc · kalibriert · Gesicht + Körper | Ideal für großflächige Körperbehandlung | Premium | Preis prüfen → |
PMD Personal Microderm Elite Pro — Mikrodermabrasion für Gesicht & Körper PMD Beauty | 3 Aufsätze · 3 Stufen · kabellos/Akku | Für alle, die ein kabelloses Gerät mit dosierbarer Intensität für Gesicht und Körper suchen | Premium | Preis prüfen → |
Microderm GLO MINI Diamant-Mikrodermabrasionsgerät Microderm GLO | Diamant · Auto-Modus · USB-Akku | Ideal für Reise und kleine Behandlungszonen | Mittelklasse | Preis prüfen → |
Beautifly B-Derma Ice Mikrodermabrasionsgerät mit Vakuum Beautifly | Diamant · Vakuum · Kühlfunktion | Ideal für Diamant-Peeling mit Vakuum-Absaugung zuhause | Mittelklasse | Preis prüfen → |
Preisklasse ist eine redaktionelle Einordnung zur Vorauswahl, keine Preisangabe. Der jeweils gültige Preis steht auf Amazon.de.
Was ist Mikrodermabrasion und wie wirkt sie?
Die Mikrodermabrasion gehört zu den apparativen Peeling-Verfahren der Kosmetik. „Mikro" steht für die winzigen Schleifpartikel, „Derm" für die Haut, „Abrasion" für das Abtragen: Entfernt wird ausschließlich die oberste Lage abgestorbener Hornzellen, nicht die lebende Haut darunter. Genau das unterscheidet die Methode von medizinischen Verfahren wie der klassischen Dermabrasion, die deutlich tiefer arbeitet und in ärztliche Hände gehört.
Die Wirkung beruht auf zwei Mechanismen. Erstens befreit das Abschleifen die Haut von Verhornungen, die den Teint fahl wirken lassen und Poren verstopfen können. Zweitens stimuliert der Unterdruck der Vakuumpumpe die Durchblutung der oberen Hautschichten. Direkt nach der Behandlung wirkt die Haut dadurch meist rosiger und glatter; bei regelmäßiger Anwendung kann sich das Hautbild insgesamt feiner und ebenmäßiger zeigen. Wunder sollte niemand erwarten: Die Microdermabrasion ist ein kosmetisches Verfahren zur Hautbildverfeinerung, kein Ersatz für medizinische Behandlungen bei Hauterkrankungen.
Wie funktioniert ein Mikrodermabrasionsgerät für zuhause?
Ein Mikrodermabrasionsgerät für den Heimgebrauch ist ein Handgerät mit zwei Kernfunktionen: einem Schleifaufsatz und einer integrierten Vakuumpumpe. Der Aufsatz — je nach Hersteller mit Diamant- oder Saphirbeschichtung, bei PMD mit rotierenden Kristall-Discs — wird in Bahnen über die gereinigte, trockene Haut geführt. Der Unterdruck zieht die Haut dabei leicht an den Schleifring heran und saugt die gelösten Hautschüppchen direkt in einen austauschbaren Filter ab.
Heimgeräte arbeiten bewusst sanfter als Profigeräte im Kosmetikstudio: Die Saugleistung ist begrenzt, die Schleifflächen sind feiner. Das macht die Anwendung sicherer für Laien, bedeutet aber auch, dass die Ergebnisse moderater ausfallen als nach einer Studio-Behandlung. Eine Gesichtsbehandlung dauert zuhause etwa fünf bis zehn Minuten. Markengeräte stammen unter anderem von Beurer, Silk'n, PMD Beauty und Microderm GLO — eine ausführliche Kaufberatung bietet die Übersicht der Mikrodermabrasion-Geräte.
Diamant oder Kristall: Welche Methode ist besser?
Klassische Studio-Systeme arbeiteten ursprünglich mit einem Strahl aus Korundkristallen (Aluminiumoxid), die auf die Haut geblasen und zusammen mit den Hautschüppchen wieder abgesaugt werden. Die Diamant-Mikrodermabrasion kam später hinzu und hat sich vor allem im Heimbereich durchgesetzt: Hier sitzen die Schleifpartikel fest auf dem Aufsatz, es fliegt kein loses Kristallpulver durch die Luft.
Für den Hausgebrauch sprechen mehrere Punkte für Diamant- bzw. Saphir-Systeme: kein Verbrauchsmaterial in Form von Kristallen, bessere Kontrolle in empfindlichen Zonen wie der Augenpartie und einfachere Hygiene. Kristallsysteme gelten als etwas intensiver und werden heute überwiegend in Studios und von Profigeräten eingesetzt. Fast alle aktuellen Geräte für zuhause — vom Beurer FC 100 bis zum Silk'n ReVit — setzen auf fest beschichtete Schleifköpfe.
Für wen eignet sich Mikrodermabrasion — und für wen nicht?
Gut geeignet ist das Verfahren für normale, robuste und zu Unreinheiten neigende Haut mit fahlem Teint, vergrößerten Poren, Pickelmalen oder ersten Trockenheitsfältchen. Auch wer Pigmentflecken oder flache, ältere Närbchen optisch mildern möchte, kann von regelmäßigen Anwendungen profitieren — mit realistischen Erwartungen und Geduld über mehrere Wochen.
Nicht behandelt werden sollten: aktive, entzündliche Akne, Rosacea und Couperose, Herpesbläschen, offene Wunden, Sonnenbrand, Ekzeme und Neurodermitis-Schübe. Auch nach ästhetischen Eingriffen, Laserbehandlungen oder bei Einnahme hautverdünnender Medikamente ist Zurückhaltung geboten. Im Zweifel gehört die Frage „Darf meine Haut das?" in die dermatologische Sprechstunde — keine Geräteanleitung ersetzt diese Einschätzung.
Kosmetikstudio oder eigenes Gerät: Was kostet Mikrodermabrasion?
Im Kosmetikstudio kostet eine einzelne Microdermabrasion-Behandlung je nach Stadt, Institut und Umfang meist zwischen 50 und 120 Euro, oft kombiniert mit Reinigung, Maske und Abschlusspflege. Für ein sichtbares Ergebnis empfehlen Studios üblicherweise Kuren aus fünf bis zehn Sitzungen — schnell kommen mehrere Hundert Euro zusammen.
Geräte für zuhause bewegen sich grob zwischen 30 Euro für einfache Einsteigermodelle und 300 Euro für ausgestattete Markengeräte; die tagesaktuellen Preise zeigt die Vergleichstabelle oben. Die Rechnung ist simpel: Wer ohnehin regelmäßig behandeln möchte, fährt mit einem eigenen Gerät nach wenigen Anwendungen günstiger als im Studio. Dafür liefert das Studio die stärkere Einzelbehandlung, geschultes Personal und eine professionelle Hautanalyse — beides hat seine Berechtigung.
Worauf sollte man beim Kauf eines Geräts achten?
Drei Kriterien entscheiden über die Alltagstauglichkeit: die regulierbare Saugstärke (mehrere Stufen erlauben ein Herantasten und die Anpassung an empfindliche Zonen), die Auswahl an Aufsätzen (mindestens ein feiner und ein gröberer Schleifkopf plus idealerweise ein Präzisionsaufsatz für Nase und Kinn) und die Folgekosten für Ersatzfilter und Austausch-Aufsätze. Praktisch relevant sind außerdem Akku- oder Netzbetrieb, das Gewicht in der Hand und die Frage, ob der Hersteller Zubehör langfristig nachliefert. Eine detaillierte Checkliste mit allen Kriterien enthält die Geräte-Kaufberatung.
Benötigt man besondere Kenntnisse für die Anwendung zuhause?
Nein — aber Sorgfalt. Die Grundregeln sind schnell gelernt: Die Haut wird gereinigt und vollständig getrocknet, das Gerät in geraden Bahnen ohne Druck und ohne mehrfaches Überfahren derselben Stelle geführt, die Augenpartie großräumig ausgespart. Begonnen wird immer mit der niedrigsten Saugstufe; gesteigert wird erst, wenn die Haut mehrere Anwendungen reizfrei verträgt.
Nach der Behandlung braucht die Haut Feuchtigkeit (z. B. ein Serum oder eine beruhigende Creme ohne Duftstoffe) und konsequenten Sonnenschutz, da die frisch gepeelte Haut lichtempfindlicher ist. Wer diese Punkte beachtet und das im Lieferumfang übliche Anwendungsintervall von etwa ein bis zwei Wochen einhält, kann die Mikrodermabrasion zuhause sicher durchführen — ganz ohne Vorkenntnisse aus der Kosmetikausbildung.
Mikrodermabrasion zuhause: Vor- und Nachteile
- Nach der Anschaffung deutlich günstiger als wiederholte Studio-Behandlungen
- Flexible Anwendung — jederzeit, ohne Termin und Anfahrt
- Sanftere Intensität, dadurch geringes Risiko bei korrekter Anwendung
- Sichtbar glatteres, feinporigeres Hautbild bei regelmäßiger Nutzung möglich
- Diamant-Heimgeräte ohne Verbrauchskristalle, nur Filter als Folgekosten
- Schwächere Saugleistung und feinere Schleifköpfe als Profigeräte im Studio
- Ergebnisse fallen moderater aus und brauchen mehrere Anwendungen
- Keine professionelle Hautanalyse — Kontraindikationen muss man selbst kennen
- Falsche Technik oder zu häufige Anwendung kann die Haut reizen
- Nicht geeignet bei aktiver Akne, Rosacea, Couperose oder verletzter Haut
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AnzeigeHäufig gestellte Fragen
Für Heimgeräte gilt als Faustregel: einmal pro Woche bis alle 14 Tage, je nach Hauttyp und Intensität. Die Haut braucht zwischen den Behandlungen Zeit, um die abgetragene Hornschicht neu aufzubauen. Häufigere Anwendungen verbessern das Ergebnis nicht, sondern erhöhen nur das Risiko von Rötungen und Irritationen.
Bei korrekter Anwendung auf gesunder Haut gilt das Verfahren als gut verträglich. Direkt nach der Behandlung sind leichte Rötungen normal und klingen meist innerhalb weniger Stunden ab. Problematisch wird es bei zu häufiger Anwendung, zu hoher Saugstufe oder wenn entzündete Hautstellen behandelt werden — dann drohen Reizungen und kleine Hautverletzungen.
Eine einzelne Behandlung im Kosmetikstudio kostet in Deutschland je nach Region und Aufwand meist zwischen 50 und 120 Euro. Da für sichtbare Ergebnisse in der Regel mehrere Sitzungen empfohlen werden, summieren sich die Kosten schnell — ein Grund, warum sich viele Anwenderinnen und Anwender ein eigenes Gerät für zuhause zulegen.
Bei oberflächlichen Unebenheiten, Pickelmalen und flachen Aknenarben kann das Peeling das Hautbild optisch verfeinern. Aktive, entzündliche Akne ist dagegen eine Kontraindikation: Hier darf nicht behandelt werden, da Bakterien verteilt und Entzündungen verschlimmert werden können. Tiefe Narben gehören in dermatologische Behandlung.
Eher nein. Bei Rosacea, Couperose und sehr empfindlicher, zu Rötungen neigender Haut kann das mechanische Schleifen in Kombination mit dem Unterdruck die Gefäße zusätzlich reizen. Vor einer Anwendung sollte in diesen Fällen immer dermatologischer Rat eingeholt werden.
Das Verfahren wirkt rein mechanisch und ohne Wirkstoffe, ein grundsätzliches Verbot gibt es nicht. Da die Haut in der Schwangerschaft jedoch hormonell bedingt empfindlicher reagiert und zu Pigmentverschiebungen neigt, raten viele Kosmetikinstitute zur Zurückhaltung. Im Zweifel gilt: vorher ärztlich abklären.
Nach dem Abtragen der Hornschicht ist die Haut vorübergehend lichtempfindlicher. Direkte Sonne und Solarium sollten einige Tage gemieden werden, tagsüber ist ein Sonnenschutz mit hohem Lichtschutzfaktor Pflicht. Auch Sauna und stark parfümierte Pflege sind in den ersten 24 bis 48 Stunden ungünstig.