Kristall Mikrodermabrasion
Die Kristall-Mikrodermabrasion arbeitet mit losem Aluminiumoxid-Strahlmittel statt mit fest beschichteten Schleifköpfen — intensiver als die Diamant-Variante, aber in der Handhabung anspruchsvoller. Für den Heimgebrauch haben sich Hybrid-Systeme mit fest aufgebrachten Kristall-Discs (PMD) als praktikable Lösung etabliert.
PMD Beauty
PMD Personal Microderm Classic — Mikrodermabrasion für Gesicht & Körper
Kristall-Disc · kalibriert · Gesicht + Körper
Ideal für großflächige Körperbehandlung
PMD Beauty
PMD Personal Microderm Pro — Mikrodermabrasion für Gesicht & Körper
Kristall-Disc · 2 Geschwindigkeiten · Gesicht + Körper
Ideal für Fortgeschrittene, die Intensität steuern wollen
| Gerät | Ideal für | ||
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Was ist Kristall-Mikrodermabrasion?
Bei der Kristall-Mikrodermabrasion — oft auch Crystal Microdermabrasion oder Korund-Peeling genannt — wird feines Aluminiumoxid-Pulver (Korund) mit einem Druckluftstrahl auf die Haut appliziert und gleichzeitig mitsamt den abgetragenen Hautschüppchen wieder abgesaugt. Das Schleifmittel wird nach jeder Anwendung entsorgt, weshalb die Methode grundsätzlich hygienischer ist als ein sich abnutzender Diamantkopf — dafür aber laufend Kristalle verbraucht.
Das Verfahren ist die ältere der beiden Hauptvarianten: In professionellen Kosmetikstudios ist die Kristall-Methode seit den 1980er Jahren im Einsatz. Weil die Studiogeräte mit deutlich höherem Druck und stärkeren Pumpen arbeiten als Heimgeräte, waren diese ersten Maschinen anfänglich das Maß der Dinge. Die Diamant-Mikrodermabrasion entstand als konstruktive Antwort auf einen zentralen Nachteil: den unvermeidlichen Schleifstaub, der in der Nähe von Augen, Nase und Mund zum Problem wird.
Kristall-Systeme für zuhause: das PMD-Konzept
Klassische Loose-Kristall-Geräte für den Heimgebrauch sind aus gutem Grund selten. Das Problem liegt auf der Hand: Aluminiumoxid-Partikel, die in Augen oder Atemwege gelangen, sind nicht harmlos. PMD Beauty aus den USA hat dieses Problem mit einem eigenen Systemansatz gelöst — den farbcodierten Crystal Discs.
Beim PMD Personal Microderm sitzen die Aluminiumoxid-Kristalle fest auf austauschbaren, farbcodierten Scheiben. Das macht die Wirkung — stärker als klassische Diamantaufsätze gleicher Körnung — mit Heimgerät-Sicherheit kombinierbar. Wer aus einer Studio-Behandlung mit Kristall-Technik kommt und zuhause ein ähnliches Ergebnis sucht, ist mit dem PMD-System näher dran als mit einem Standard-Diamantgerät.
Praxis-Tipp: PMD empfiehlt, mit den weißen Ultrasensitive-Discs zu beginnen, unabhängig davon, was man sich für das Ergebnis erhofft. Nicht weil die eigene Haut zwangsläufig empfindlich ist, sondern weil die Handhabung des Geräts — Führgeschwindigkeit, Androhdruck, Andruck — gelernt sein will. Ein Disc zu fein ist keine Verschwendung; ein Disc zu grob auf ungeübter Haut hinterlässt Rötungen, die tagelang bleiben.
Vergleich: Kristall vs. Diamant im Alltag
Wer ausschließlich das Gesicht behandelt und bisher gute Erfahrungen mit einem Diamantgerät gemacht hat, braucht kein Kristall-System. Die Diamant-Variante bietet sauberere Handhabung, kein Verbrauchsmaterial außer gelegentlichen Aufsatztausch und ist in empfindlichen Zonen (Nasenflügel, Augenpartie) einfacher zu kontrollieren.
Kristall-Systeme haben zwei echte Vorteile: Erstens die höhere Abtragungsintensität bei äquivalenter Geräteklasse, die bei stärker verhornten Hautzonen oder robusteren Körperstellen den Unterschied macht. Zweitens der frische Schleifkopf bei jeder Anwendung — ein Diamantaufsatz, der sich dem Ende seiner Lebensdauer nähert, liefert schlechter dosierbare Ergebnisse als eine neue PMD-Disc.
Unsere Einschätzung: Für den Start in die Heimanwendung ist ein Diamantgerät die sicherere Wahl — einfachere Technik, weniger Variablen, geringerer Lernaufwand. Wer nach Monaten zuverlässiger Routine mehr Intensität sucht, kann mit dem PMD-Kristall-Disc-System gezielt nachrüsten. Den umgekehrten Weg — mit Kristall anfangen und dann zurückwechseln — machen kaum Menschen, weil die stärkere Wirkung einen nicht zu einem sanfteren Gerät zieht. Wer Kristall ausprobiert, bleibt meist dabei. Den Gesamtüberblick mit allen Systemen bietet die Geräte-Übersicht.
Wann Kristall, wann Diamant — die Entscheidungshilfe
Kristall-Mikrodermabrasion (PMD) ist sinnvoll, wenn:
- bereits Erfahrung mit Diamantgeräten vorhanden ist und mehr Intensität gesucht wird
- Körperstellen wie Ellbogen, Knie oder Dekolleté behandelt werden sollen
- die maximale Heimgerät-Abtragung gefragt ist, ohne ein Studiogerät kaufen zu wollen
Diamant-Mikrodermabrasion bleibt die bessere Wahl, wenn:
- die Behandlung sich aufs Gesicht konzentriert
- empfindliche Haut- oder Gesichtszonen im Fokus stehen
- Einfachheit und geringer Aufwand im Alltag Priorität haben
Die vollständige Geräte-Übersicht mit allen Kategorien hilft beim Vergleich aller Systeme — Diamant, Kristall-Disc und Vakuumgeräte — auf einen Blick.
Im Detail
Die Produkte im Detail
PMD Beauty · Kristall-Disc · kalibriert · Gesicht + Körper
PMD Personal Microderm Classic — Mikrodermabrasion für Gesicht & Körper
Ideal für großflächige Körperbehandlung
- Rotierende Discs mit Aluminiumoxid-Kristallen statt festem Schleifkopf
- Kalibrierte Vakuum-Saugfunktion für Gesicht und Körper
- Inkl. Trainings- und Behandlungs-Discs in mehreren Körnungen
PMD Beauty · Kristall-Disc · 2 Geschwindigkeiten · Gesicht + Körper
PMD Personal Microderm Pro — Mikrodermabrasion für Gesicht & Körper
Ideal für Fortgeschrittene, die Intensität steuern wollen
- Rotierende Aluminiumoxid-Discs mit kalibrierter Vakuum-Absaugung
- Zwei Geschwindigkeitsstufen für unterschiedliche Hautzonen
- Kit mit Discs in mehreren Körnungen für Gesicht und Körper
Häufig gestellte Fragen
Bei der Kristall-Methode werden lose Korundkristalle (Aluminiumoxid) auf die Haut gestrahlt und zusammen mit Hautschüppchen wieder abgesaugt. Bei der Diamant-Methode sitzt das Schleifmittel fest auf dem Aufsatz. Die Kristall-Technik erzielt pro Sitzung eine etwas stärkere Abtragung, produziert aber Schleifstaub und verbraucht laufend Kristalle. Für den Heimgebrauch hat sich deshalb die Diamant-Variante durchgesetzt.
In der Regel nein. Lose-Kristall-Systeme stellen zu Hause ein Sicherheitsrisiko dar — Aluminiumoxid-Staub in Augen oder Atemwegen ist nicht harmlos. PMD-Geräte mit farbcodierten Kristall-Discs lösen dieses Problem, da die Kristalle fest gebunden bleiben. Sie bieten mehr Abtrageintensität als klassische Diamant-Geräte, setzen aber auch etwas mehr Erfahrung voraus.
PMD empfiehlt für den Einstieg die weißen 'Ultrasensitive'-Discs — die sind so fein, dass die Wirkung eher einer sanften Exfoliation entspricht, aber die Handhabung gelernt werden kann. Danach kommt Hellblau (empfindlich), dann Blau (Normaltyp). Rot und Schwarz sind für routinierte Anwender mit robuster, nicht empfindlicher Haut.
Bei PMD-Geräten müssen die Discs gelegentlich gewechselt werden — ein Set mit 12 Discs in verschiedenen Körnungen kostet üblicherweise 20 bis 30 Euro und reicht je nach Nutzungsfrequenz viele Monate. Klassische Loose-Kristall-Systeme verbrauchen Aluminiumoxid-Pulver, das laufend nachgekauft werden muss; die Kosten pro Monat sind höher.
Für Anwender, die von Diamant-Geräten keine weiteren Ergebnisverbesserungen mehr erwarten und eine Stufe mehr Intensität suchen. Auch für Körperpartien mit robusterer Haut — Ellbogen, Knie, Dekolleté — ist die stärkere Abtragung sinnvoll. Empfindliche Haut, Rosacea und aktive Akne sind wie bei der Diamant-Methode klare Ausschlusskriterien.